Wir entwickeln Zukunft!
Positionspapier «Entwicklung Schweiz sieht die Zukunft in integrierten Zusammenarbeitsmodellen»
Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht heute weltweit vor tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen, darunter Klimaziele, Fachkräftemangel und steigende Ansprüche an Effizienz und Nachhaltigkeit. Um die bekannten Schwächen traditioneller, fragmentierter Prozesse – wie Terminverzögerungen und Kostenüberschreitungen – zu überwinden, folgt Entwicklung Schweiz (ES) dem internationalen Trend und setzt sich für die Verbreitung und Etablierung integrierter, kooperativer Zusammenarbeitsmodelle ein.
Der Verband vertritt die Grundhaltung «Projekterfolg vor Modell». Die Wahl des geeigneten Abwicklungsmodells ist eine strategische Führungsentscheidung des Auftraggebers (Bauherrn) und muss sich an den spezifischen Projektzielen (gesellschaftlich, ökologisch, marktbezogen) sowie den Projektbedingungen orientieren.
Zentrale Prinzipien für diese Zusammenarbeit sind die frühzeitige und integrierte Einbindung aller Stakeholder, Partnerschaftlichkeit und Transparenz sowie die konsequente Ausrichtung aller Handlungen nach dem Prinzip „Best for Project“.
Entwicklung Schweiz unterstützt etablierte Modelle wie das Gesamtleistungsmodell/Design-Build (DB) für Projekte mit klaren funktionalen Anforderungen, ebenso wie modernere Ansätze wie Integrated Project Delivery (IPD) oder Projektallianzen (für komplexe, qualitäts- und kostenkritische Projekte mit hoher Änderungsdynamik).
Entwicklung Schweiz appelliert an die Bauherrschaften, den Mut aufzubringen, diese modernen kooperativen Modelle anzuwenden. Kollaborative Ansätze generieren nachweislich Mehrwerte für alle Beteiligten, insbesondere hinsichtlich Geschwindigkeit, Kosten und der gesamten Zusammenarbeitskultur, und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der gesamten Branche.